Aktuelles

23.06.2018

Erfolgreiche Sonderübung von Feuerwehr, Rettungsdienst und DRK in Limbach

Busunfall mit Motorrad – Massenanfall von Verletzten“, so lautete der Funkspruch der am Samstag gegen 13.00 Uhr die Löschbezirke Limbach, Dorf im Bohnental, Schmelz, Hüttersdorf, Primsweiler und Michelbach im Rahmen der diesjährigen Sonderübung erreichte.

 

Die Angenommene Situation: Ein Motorradfahrer fährt mit überhöhter Geschwindigkeit in einen Kreuzungsbereich ein. Dort kommt er wegen der erhöhten Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende Linienbus leitet sofort eine Vollbremsung ein, kann einen Zusammenstoß aber nicht mehr vermeiden. Der Motorradfahrer kommt vor der Kollision mit dem Linienbus zu Fall und wird von diesem überrollt. Durch die eingeleitete Vollbremsung des Linienbusses werden die Fahrgäste teilweise durch den Bus geschleudert.

Kurze Zeit nach der Alarmierung erreicht der erste Löschbezirk den Unfallort, auch DRK und Rettungsdienst sind gleich vor Ort um die insgesamt 38 Verletzten zu versorgen.

Neben der Rettung des verunglückten Motorradfahrers gilt es für die Feuerwehr den Linienbus, der am Berg zum Stehen gekommen ist, zu sichern.

Leicht verletzte Businsassen können direkt geborgen werden, ohnmächtige und stärker verletzte Personen können erst nach medizinischer Versorgung und mithilfe von Tragen aus dem Bus befreit werden.

Nach kurzer Zeit ist auch die Notfallseelsorge vor Ort um die Leichtverletzten und unverletzten Personen zu betreuen.

Während der ersten Bergungen hat das DRK bereits zwei Zelte aufgebaut, in denen die Verletzten Businsassen erstversorgt werden können.

Die Leitung des Einsatzes hat der Löschbezirk Limbach gemeinsam mit der Führungsgruppe der Schmelzer Wehr. Vom Einsatzleitwagen aus koordinieren sie den gesamten Einsatz.

Nach 90 Minuten ist der Einsatz beendet. Alle Verletzten konnten gerettet und versorgt werden, der Bus wurde gesichert und während des gesamten Einsatzes wurde der Brandschutz im Bereich der Unfallstelle sichergestellt.

„Von Seiten der Feuerwehr aus können wir sehr zufrieden sein mit dem Ablauf der Übung“, so Thorsten Müller, Wehrführer der Feuerwehr der Gemeinde Schmelz. „Bei solch einer Übung ist wieder einmal deutlich zu sehen, dass die Strukturen die wir über Jahre antrainiert haben greifen.“

Insgesamt wirkten 101 Rettungskräfte von DRK, Rettungsdienst, Feuerwehr und die Notfallseelsorge bei der Sonderübung mit.

 

Ich darf Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass offizielle Mitteilungen über Einsätze und Übungen der Feuerwehr ausschließlich über die Pressestelle der Gemeinde Schmelz oder die Wehrführung erfolgen.

Die Feuerwehr kann keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit von Veröffentlichungen von anderer Stelle übernehmen.

 

 

Der Bürgermeister

 

Armin Emanuel

 

10.06.2018

Pressemitteilung

 

 

 

 

 

Einsatzübung der Feuerwehr der Gemeinde Schmelz

 

bei der Gebr. Meiser GmbH

 

Übung eines Brandes mit Menschenrettung in einem Industriebetrieb

 

 

 

Schmelz-Limbach, den 27.01.2018

 

Die Brandgefahr stellt eine ernste Bedrohung industrieller und gewerblicher Betriebe dar. Eine Feuer- und Betriebsunterbrechungs-Versicherung vermag zwar den materiellen Schaden eines Brandes auszugleichen; schwerer wiegen häufig jedoch die nicht ersetzbaren Verluste, wie z. B. solche an Leben und Gesundheit.

 

Das bestehende Brandschutzkonzept der Gebr. Meiser GmbH sollte mit der Feuerwehr Schmelz erprobt werden, um mögliche Probleme und Fehler rechtzeitig zu erkennen. Denn eine Voraussetzung für eine schnelle Schadensabwehr ist die ausreichende Ortskenntnis der Feuerwehr. Dazu gehören die Lage von Feuerwehrzufahrten und Bewegungsflächen,

 

Treppenräumen, Brandabschnitten und Flucht- und Rettungswegen.

 

 

 

Es wurde ein Vollbrand einer Absauganlage simuliert mit vermissten und verletzten Arbeitern auf dem Dach, nahe der Absaugung sowie vermisste eine Person im Heizungsraum mit starker Qualm Entwicklung.

 

 

 

Bei der Brandschutzübung nahmen gleich 47 freiwillige Feuerwehrleute aus den Löschbezirken Schmelz, Dorf und Limbach teil, um mit schweren Atemschutz und Drehleiter die vermissten Personen zu retten und den Brand zu löschen. Die Übung verlief reibungslos und konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

 

 

 

Die Wehrführung bedankt sich bei allen Kameraden/innen die an diesem Sondertermin teilgenommen haben. Ein Dank geht auch an Herrn Wolfgang Schell - Geschäftsführer der Gebr. Meiser GmbH für die gute Vor- und Nachbereitung der Übung.

 

Weihnachtsbaum-sammelaktion 2018

Wir, die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Limbach/Dorf i.B., werden am 13.01.2018 ab 09.00 Uhr in den Ortsteilen Limbach, Auschet und Dorf im Bohnental die ausgedienten Weihnachtsbäume der Bürgerinnen und Bürger einsammeln. Den ,,Roten Zettel“, welchen wir austeilen werden, bringen Sie bitte gut sichtbar am Haus an, so dass man ihn von der Straße aus gut sehen kann. Nur an den Häusern mit diesem roten Zettel werden wir klingeln und die abgeschmückten und bereitgelegten Weihnachtsbäume gegen eine kleine freiwillige Spende mitnehmen.

 

Alternativ können die Weihnachtsbäume auch von 10.00 – 16.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Limbach abgegeben werden.

 

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie ausschließlich die Arbeit der Jugendfeuerwehr Limbach/Dorf im Bohnental.

 

03.09.2017

Brandschutzerziehung im Kindergarten

Am 21.11.2017 war die freiwillige Feuerwehr Limbach zu Gast im Kindergarten Limbach und führte mit insgesamt 12 Kindern der Vorschulklasse eine Brandschutzerziehung durch.

 

Die Vertreter der Feuerwehr Limbach, Katja Paul, Andreas Koch, Uwe Hager und Kevin Scherer, erläuterten den  Kindern, wie sie sich in einem Brandfall verhalten sollten.

 

Folgende Situationen wurden mit den Kindern, zum Teil in Rollenspielen geübt:

- Gute und schlechte Eigenschaften des Feuers

- Verhalten im Brandfall, „sich nicht zu verstecken“, sondern den

   Raum gebückt zu verlassen und die Fenstern und Türen zu

   schließen.

- Absetzen eines richtigen Notrufes.

- Vorstellen der Schutzkleidung und Atemschutzausrüstung     

   eines Feuerwehrmannes.

 

Zum Abschluss wurde den Kindern ein „Ich weiß Bescheid“-Sticker verliehen.

 

Am darauf folgenden Tag besuchten die Kinder das Feuerwehrgerätehaus Limbach.

Hier wurden ihnen die Fahrzeuge, verschiedenes Einsatzmaterial und der Ablauf der Einsatzroutine gezeigt.

 

Die Feuerwehr Limbach bedankt sich auf diesem Wege bei den Vorschulkindern für das große Interesse. Desweitern bedanken wir uns beim Team des Kindergartens unter der Leitung von Frau Jäckel-Solbach und den Erzieherinnen für die gute Zusammenarbeit.

Wir freuen uns schon, die Brandschutzerziehung im nächsten Jahr wieder durchführen zu dürfen.

 

Ihre freiwillige Feuerwehr Limbach

03.09.2017

Bericht Jahreshauptübung 2017 in Primsweiler

Am 26.08.2017 fand die diesjährige Jahreshauptübung der freiwilligen Feuerwehr Schmelz statt. Übungsort war das Anwesen der Firma Scherer in der Straße ,,Zum Wasserturm“ in Primsweiler. Im dritten Einsatzabschnitt arbeiteten die Löschbezirke Limbach und Dorf i. B. zusammen.

 

Nachdem die bereits vorher eingetroffenen Einheitenführer die Lage erkundet hatten, teilten sie diese in drei Einsatzabschnitte ein.

 

Die Lage für den dritten Einsatzabschnitt war folgende: ein ins Schleudern geratener PKW landete neben der Straße auf dem Dach und blieb liegen. Der Fahrer des Fahrzeugs hing kopfüber im Sicherheitsgurt. Dies stellt für den Verunfallten eine lebensbedrohliche Situation dar.

Nach einer kurzen Erkundung durch den Gruppenführer gab dieser seine Befehle. Zuerst wurde die Einsatzstelle abgesichert, gleichzeitig wurde ein dreifacher Brandschutz gestellt. Der Angriffstrupp verschaffte dem Innenretter durch die Heckscheibe Zugang zum Patienten im Fahrzeuginnern.  Der Innenretter brachte den Patient aus seiner misslichen Lage, in eine für ihn bessere und nicht mehr lebensbedrohliche Position. Hierbei stellte er fest, dass der Verunfallte noch an den Füßen eingeklemmt war. In der Zwischenzeit hatten die Trupps schon das Fahrzeug stabilisiert und begannen an der Fahrerseite eine große Seitenöffnung zu schaffen. So konnte der Rettungsdienst am Patienten tätig werden. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst des DRK entschied man sich für eine schonende Rettung des Patienten. Die Trupps entfernten auch an der Beifahrerseite die Türen und durchtrennten alle Dachholme. Nachdem die Einklemmung der Füße beseitigt worden war, konnten die Trupps der Feuerwehr, unter Beobachtung des DRK, den Patienten und den Innenretter mit dem Fahrzeugdach unter dem verunfallten PKW vorsichtig herausziehen.  Anschließend wurde der verunglückte Patient an den Rettungsdienst übergeben.

 

Die Befreiung des Unfallopfers dauerte lediglich 16 Minuten. Solch guten Zeiten sind nur durch gute Zusammenarbeit aller Rettungskräfte zu erreichen. Dies kann nur durch regelmäßiges Üben und kontinuierliche Verbesserung geleistet werden.

 

 

Der Dank geht an alle Teilnehmer von Feuerwehr und DRK für diese gemeinsam erbrachte gute Leistung.

 

27.08.2017

Gemeinsame Tagesübung vom 05.08.2017

„Großes entsteht immer im Kleinen“

Das Motto unseres kleinen Saarlandes lässt sich auch in den Bereich der Feuerwehr übertragen.

Denn so sieht es aus, wenn sich die freiwillige Feuerwehr Tholey – Löschbezirk Scheuern/Neipel und die beiden Löschbezirke Limbach, sowie Dorf im Bohnental der freiwilligen Feuerwehr Schmelz zur gemeinsamen Tagesübung

 auf dem Übungsgelände der Bundeswehr Lebach in Höchsten treffen.

 

Nach dem Eintreffen aller Kameraden und einer Runde Kaffee am Morgen, erfolgte die Begrüßung durch die Übungsleiter.

 Die Löschbezirke wurden in zwei gemischten Gruppen eingeteilt, welche zu Beginn an zwei verschiedenen Stationen übten.

 

An der ersten Station ging es um das Abstützen verschiedener Bereiche eines einsturzgefährdeten Hauses.

Hier lautet die Aufgabe mit einfachen Mitteln so zu arbeiten, dass die Rettungswege nicht durch Stolperfallen oder sonstigen Gefahren behindert werden.

An der zweiten Station wurde demonstriert, mit welchen Möglichkeiten man eine eingeklemmte Personen unter einem Holzpolter schonend Retten kann.


Nachdem diese beiden Übungseinheiten abgearbeitet waren, wurde eine Mittagspause mit gegrillten Würsten zur Stärkung für das Kommende eingelegt.

 Nach dieser kleinen Mahlzeit ging es weiter mit erneuten stationären Übungen.

 Bei einer davon, wurde einem Arbeiter auf einer Leiter Ohnmächtig, worauf hin er abstürzte und sich mit den Füßen in der Leiter verhakte.

In einem realen Fall ist es hier wichtig den Kopf der Person schnellstmöglich mit allen Mitteln zumindest auf Herzhöhe zu bringen, um sie vor dem sogenannten „Hängetrauma“ zu schützen.

Erst anschließend kann eine gezielte Rettung erfolgen.

 

Bei der nächsten Übung sollte der Umgang mit wassergefüllten Schläuchen in einem Treppenhaus trainiert werden.

Um das schwere Gewicht besser zu händeln, besteht die Möglichkeit, die Wasserschläuche ringförmig aufzurichten und sie relativ bequem die Stufen hinauf zu rollen.

Nach einer weiteren kleinen Verschnaufpause ging es dann mit einer gemeinsamen Großübungen weiter.

 

Das Szenario war ein Wohnhausbrand mit drei vermissten Personen.

Unter Atemschutz wurde das verqualmte Haus abgesucht, bis alle Personen gefunden und das Feuer gelöscht war.

Ein Lüfter wurde vor die Eingangstür positioniert, damit der Rauch verdrängt und eine bessere Sicht im Haus erfolgt

Da in den Feuerwehranzügen auch nur Menschen stecken, wurde auch der Fall geübt, dass sich ein Kamerad im Innenangriff verletzt und gerettet werden muss.

Von außen wurde der Brand aus verschiedenen Richtungen ebenfalls gelöscht und das benötigte Wasser aus einem nahegelegenen Weiher entnommen.

Diese Ganztagsübung zeigte wieder, was alles gemeinsam erreicht werden kann und welche gute Kameradschaft löschbezirksübergreifend herrscht.

Dies ist auch wichtig, weil die Feuerwehr weiterhin stark unter Mitgliedermangel leidet und es immer mehr zu solchen Konstellationen kommen wird.

Die Einsatzkräfte müssen auch mit dem Einsatzmaterial von für sie fremden Fahrzeugen umgehen können und auf die Unterstützung anderer Kameraden bauen.

 

Wir bedanken uns bei Katja und Michael Paul, sowie Olaf Schnur, für die ausgezeichnete Planung und Durchführung dieser Übung.

Ebenso bedanken möchten wir uns für bei der Bundeswehr im Standort Lebach, für die Zusammenarbeit und der Bereitstellung des Übungsobjektes.

 

Ihre freiwillige Feuerwehr Schmelz – Löschbezirk Limbach

23.07.2017

Übung - Waldbrand

Am Freitag, den 21.07.2017 führte die freiwillige Feuerwehr Schmelz – Löschbezirk Limbach eine einsatznahe Übung durch. Wie die Überschrift bereits erwähnt, handelte es sich dabei um einen Waldbrand.

 

Im Folgenden wollen wir Ihnen mit diesem Bericht einen Einblick in unsere freiwillig geleistete Dienstleistung geben.

Zum Einsatzszenario:

Waldbrand im Bereich der Schutzhütte am „Trimm dich“ in Limbach, Ortsausgang Richtung Büschfeld.

Eine Person im Gefahrenbereich vermisst.

Quelle: Google Maps
Quelle: Google Maps

Zum Ablauf:

Nach der Alarmierung wurden die Fahrzeuge umgehend besetzt und die Einsatzfahrt begann.

Schon auf dem Weg wurden die ersten Einsatzabläufe geplant.

So fuhr unser Löschgruppenfahrzeug (LF8), sowie das  Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) die Büschfelderstraße an und das Tanklöschfahrzeug (TLF8/18) die Anfahrt zur Schutzhütte.

Bei der Ankunft in der Büschfelderstraße ging es für den Gruppenführer erstmals zur Erkundung.

Schnell wurde klar, dass Verstärkung benötigt wurde.

Somit wurden weitere Löschbezirke alarmiert und eine Einsatzleitung an dem MTF errichtet.

Als Erstmaßnahme sollte von der Gruppe des LF8 eine Wasserversorgung aus einem Unterflurhydrant hergestellt werden.

Zwar war ein Bachlauf in Reichweite, dennoch führte dieser, der trockenen Jahreszeit bedingt, zu wenig Wasser mit sich, um eine geeignete Wasserentnahmestelle darzustellen.


Zur weiteren Erkundung ging der Gruppenführer mit 2 Einsatzkräften (einem sogenannten „Trupp“)

in den Wald zur Rauchgrenze vor, da eine Person als vermisst galt und die Menschenrettung bei der Feuerwehr das oberste Gebot nach dem Eigenschutz ist.

Dort angelangt wurde die Brandstelle schnell lokalisiert und die Person im Wald entdeckt.

Sie lag bewusstlos auf dem Boden.

Der begleitende Trupp rettete den Verunfallten mit Hilfe einer Rettungstrage aus dem Gefahrenbereich.

Des Weiteren wurde er mit einem Notfallrucksack erstversorgt, bis der Rettungsdienst eingetroffen war.

Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs wurde zur ersten Eindämmung des Brandbereichs eingeteilt, damit sich das Feuer nicht weiter verbreitete.

Dieses Fahrzeug besitzt einen eingebauten Wassertank von 1800L Wasser, sowie eine ebenfalls eingebaute Pumpe. Aus diesem Grund kann der Trupp erst mal selbstständig agieren, muss aber schnellst möglich mich einer Löschwasserversorgung verbunden werden.

Nun wurde von den Einsatzkräften eine Schlauchleitung aufgebaut und mit dem Löschen begonnen.


Währenddessen wurde von der Wasserentnahmestelle eine Versorgungstrecke über einen Trampelpfad zum Tanklöschfahrzeug aufgebaut, damit der Löschangriff nicht durch fehlendes Wasser unterbrochen werden muss.

Da zu dem Zeitpunkt alles für einen ersten Löschangriff vorhanden war, wurde beschlossen einen weiteren anzulegen.

Hierfür kam eine tragbare Pumpe aus dem Löschgruppenfahrzeug in der Büschfelderstraße zum Einsatz.

Es wurde eine zweite Schlauchstecke entlang des Pfades zur Brandstelle gelegt und mit den zusätzlichen Löschen begonnen.

Plötzlich platzte ein Schlauch in einer der Löschwasserleitungen.

Zwar scherzhaft von unseren Kameraden als „Waldbrandschlauch“ bezeichnet, stellt dies während einem laufenden Löschangriff ein ernsthaftes Problem dar, da an den Strahlrohren folglich nicht genügend Wasser zur Verfügung steht.

Dieses Problem war aber schnell behoben, in dem der Schlauch unter kurzem „Wasser Halt!“, ausgetauscht wurde.

Unsere Schläuche werden regelmäßig und nach jedem Einsatz, sowie Übung geprüft.

Dennoch bleibt es nicht aus, dass ein Schlauch beim Verlegen durch scharfe Kanten, wie Glassplitter oder Steinen beschädigt wird.

 

Nachdem das imaginäre Feuer gelöscht und das Material wieder eingeräumt war, begann ein weiterer wichtiger Bestandteil des Feuerwehrdaseins.

Die Einsatznachbesprechung und das gemütliche Grillen an der Schutzhütte, mit dem wir den Tag gemeinsam ausklingen ließen.

 

Ein Dankeschön geht an unseren Kameraden Thorsten Müller, der die Übung trotz den anstrengenden Temperaturen geplant und vorbereitet hat.

 

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Einblick in unser „Hobby“ gefallen hat.

Falls wir Ihr Interesse an der Feuerwehr geweckt haben, können Sie uns gerne unter den Daten auf unserer Homepage kontaktieren oder Sie besuchen uns einfach an einer unserer Übungen.

Die Termine sind ebenfalls auf der Homepage, sowie im Amtlichen Nachrichtenblatt der Gemeinde Schmelz einsehbar.

Auch mit 6 Jahren können ihre Kinder bei den Löschfüchsen und ab 8 Jahren in der Jugendwehr erste Einblicke in der Feuerwehr sammeln.

 

Wir können jede helfende Hand gebrauchen!

 

 

In diesem Sinne

„Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“

 

Ihre freiwillige Feuerwehr Schmelz – Löschbezirk Limbach

www.Feuerwehr-Limbach.org

 

15.05.2017

Übung - Technische Hilfe

Am Samstag, den 13.05.2017, führte der Löschbezirk Limbach eine außergewöhnliche Technische-Hilfe Übung durch.

 

Das Scenario war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem landwirtschaftlichem Gerät (Traktor) mit einer eingeklemmten Person.

Im Folgenden wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Durchführung unserer Arbeit geben.

 

Direkt nach der Ankunft am Unfallort, erkundete der Einsatzleiter die beiden verunfallten Fahrzeuge.

Dabei stellte er fest, dass die Beine der eingeklemmten Person durch das Armaturenbrett des PKWs gequetscht sind und dass der Fahrer des Traktors sichtlich durch den Unfall verwirrt ist und unter Schock steht.

Diesen ließ er von einer Einsatzkraft vom Ort des Geschehen entfernen und betreuen.

 

Da nun ein Überblick verschafft wurde, ging es jetzt um das Retten der Person unter Absprache mit dem Rettungsdienst und Parallel dazu um die Verkehrsabsicherung, sowie die Bereitstellung eines Brandschutzes.

 

 

Der Brandschutz wurde mit Hilfe unseres Tanklöschfahrzeugs und der Bereitstellung von Feuerlöschern, sowie einem Schaumrohr realisiert.

Während diese Maßnahmen liefen, schuf der Angriffstrupp eine Erstöffnung durch die Scheibe der Beifahrerseite, damit eine Einsatzkraft ins Fahrzeug steigen konnte, um die Person mit erste Hilfe zu versorgen und zu betreuen.

 

Wenn die Person bei Bewusstsein ist, ist es wichtig ihr die Herangehensweise der Rettung zu erklären und sie auch vor Gefahren, die bei der Durchführung entstehen, zu schützen.

Zur gleichen Zeit wurden die beiden Fahrzeuge gegen wegrollen gesichert.

 

Auch der Pflug des Traktors wurde unterbaut und Fixiert, damit durch ihn keine plötzliche und unkontrollierte Bewegung entsteht.

Das gesamte, für den Einsatz benötigte, Material wurde auf einer gekennzeichneten Plane außerhalb des Arbeitsbereiches bereitgestellt.

 

Des Weiteren diente eine zusätzliche Plane als Ablageplatz für die entfernten Teile des PKWs.

Da nun alles gesichert und bereitgestellt wurde, musste eine Rettungsöffnung mit Hilfe unserer hydraulischen Schere und Spreizer geschaffen werden.

Um einen freien Zugang zum Arbeiten zu schaffen, wurde die Beifahrertür entfernt.

Zusätzlich wurde das Dach an den Säulen des PKWs abgeschnitten.

 

So erhielten wir eine Öffnung, durch die wir den Patient zu einem späteren Zeitpunkt schonend aus dem Fahrzeug transportieren können.

Die daraus entstandenen scharfen Kanten, mussten abgedeckt werden, damit sich die Rettungskräfte und auch der Patient nicht daran verletzten.

 

Anschließend wurde das Armaturenbrett mit einem Rettungszylinder angehoben, um die Beine des Unfallopfers zu entlasten und frei zu legen.

Jetzt konnte die Person mit einem sogenannten „Spineboard“ aus dem Fahrzeug gehoben und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Dies war nur ein Beispiel für eine Rettung aus einem Fahrzeug und hoffen Ihnen zeigen zu konnten, welche Möglichkeiten uns mit unserem Arbeitsmaterial offen stehen, um Personen aus einer solchen oder ähnlichen Situation zu befreien.

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei dem Besitzer des Traktors für seine Bereitschaft an dieser Übung teilzunehmen recht herzlich bedanken.

 

Ebenso bedanken möchten wir uns bei unserem Kameraden Paul Michael, der die Technische Hilfe Übung hervorragend geplant und vorbereitet hat.

01.05.2017

Rückblick Maibaumfest

Am Sonntag, den 30.04.2017, richteten wir wieder unser traditionelles Maibaumfest aus. Wie üblich wurde als besonderer Höhepunkt der Maibaum aufgestellt und in der Abenddämmerung das Hexenfeuer entzündet.

 

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Besuchern bedanken, die mit uns gemeinsam in die Hexennacht feierten.

 

Ein besonderer Dank gilt den Bäcker/innen für den leckeren selbstgemachten Kuchen und an alle Helfer/innen.

 

 

 

In der Hoffnung, dass wir Ihnen wieder einen schönen letzten Apriltag bereiten konnten, würden wir uns auf ein Wiedersehen bei einer unseren nächsten Veranstaltungen freuen!

 

01.01.2017

Weihnachtbaum-sammelaktion

Wir, die freiwillige Feuerwehr Limbach, sowie die Jugendfeuerwehr Limbach/Dorf i.B., möchten uns herzlich bei allen Bürgern für die vielen Spenden während der Weihnachtsbaumsammelaktion bedanken auch bei allen Spendern die uns unterstützt haben ohne einen ausgedienten Weihnachtsbaum abzugeben.

 

Besonderer Dank gilt der Firma, FPD in Schmelz, der Firma Rockendorf & Drinkovic Blechprofilbau GmbH in Saarwellingen für die Bereitstellung der Transportmittel.

Ein weiterer Dank gilt der Firma RIS GmbH aus Saarwellingen für die nachhaltige Entsorgung der Weihnachtsbäume.

 

Insgesamt haben wir in den Orten Limbach, Auschet und Dorf i.B. 217 ausgediente Weihnachtsbäume eingesammelt und entsorgt.

 

 

Ihre Spenden werden für unsere Jugendwehr eingesetzt, wodurch wir neben Übungen und Unterrichten wieder verschiedene Freizeitaktivitäten, sowie Fahrten durchführen können.

 

07.12.2016

Neue Einsatzkleidung für die Freiwillige Feuerwehr Schmelz

Wehrführer Thorsten Müller, die Löschbezirksführer von Michelbach Volker Jaschewski und Primsweiler Elmar Buchholz, Bürgermeister Armin Emanuel, die Löschbezirksführer von Schmelz Jörg Schedler und Limbach Uwe Hager gemeinsam mit den Atemschutzgeräteträgern der Freiwilligen Feuerwehr Schmelz in neuer Einsatzkleidung

Die alten Jacken der Schmelzer Feuerwehr haben ausgedient. „Es ist ein wichtiger Schritt nach über 20 Jahren die Einsatzkleidung unserer Feuerwehrleute zu erneuern. Im Einsatz muss sie ihnen jederzeit Schutz bieten können.“, erklärt Bürgermeister Armin Emanuel bei einem gemeinsamen Termin in der Schmelzer Feuerwache. 31 der 185 aktiven Feuerwehrmänner und –frauen erhielten bereits neue Schutzkleidung. Im Laufe des nächsten Jahres werden alle Atemschutzgeräteträger mit neuen Hosen und Jacken ausgestattet. Bis 2018 erhalten dann auch die restlichen Mitglieder der Feuerwehr neue Einsatzkleidung.

 

Die neue Schutzkleidung der Firma Consultiv ist aufgrund ihrer rot-gelben Farbe besser sichtbar wie die alte Kleidung und bietet den Feuerwehrleuten mehr Sicherheit. Darüber hinaus ist das Material deutlich leichter wie das des Vorgängermodells.

Einmal jährlich wird eine Kontrolle aller Jacken und Hosen durch die Firma Consultiv erfolgen, das verlangt auch der Gesetzgeber. Schadhafte Teile der Jacke können problemlos ersetzt werden, da sie aus insgesamt 109 Einzelteilen besteht.

 

Mit der neuen Schutzkleidung reagiert man auch auf die neuen Gefahren die sich in den letzten Jahren stetig erhöhen. Den Schutz der ehrenamtlichen Helfern soll an erster Stelle stehen, damit alle Einsatzkräfte gesund aus den Einsätzen zurück zu ihren Familien kommen.


Die Beschaffung der Jacken erfolgte im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit gemeinsam mit den Feuerwehren der  Stadt Dillingen, der Stadt Saarlouis, der Gemeinde Rehlingen-Siersburg sowie der Gemeinde Nalbach. 

 

01.11.2016

Gemeinsame Nachtübung

Gemeindeübergreifende Einsätze sind in dem heutigen Zeitalter nicht mehr fremd.

 

Demzufolge ist es wichtig der technische Ausrüstung und den Kameraden der Nachbarschaft näher zu kommen.

 

Aus diesem Grund wurde die freiwillige Feuerwehr Schmelz, Löschbezirk Limbach von den Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Tholey, Löschbezirk Scheuern eingeladen, um gemeinsam mit Ihnen eine Nachtübung zu gestalten und durchzuführen.

 

Dieser Anfrage kamen wir mit Freuden entgegen und so wurde diese Übung am Samstag, dem 29.10.2016  in Dorf im Bohnental durchgeführt.

 

Das Einsatzstichwort lautete: “Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person an einer Hauswand“

 

Als wir zusammen mit den Kameraden aus Scheuern die Einsatzstelle erreichten, wurde schnell klar, dass die gemeinsamen Einsatzkräfte bestehend aus 31 Kameraden, den Übungsleitern nicht so einfach davon kamen.

Aus dem Unfall resultierte ein Entstehungsbrand in der Scheune des Anwohners.

 

Personen wurden vermisst, aber die genaue Anzahl konnte zu diesem Zeitpunkt nicht festgestellt werden, da der Hausbesitzer der Art unter Schock stand, dass er keine Aussage treffen konnte.

Dieser wurde zunächst betreut und später weiter befragt.

 

Nun galt es den Einsatz in Bereiche einzuteilen.

 

Unter der Einsatzleitung durch den Löschbezirk Scheuern, übernahm der selbige Löschbezirk den Brand mit Personensuche unter Atemschutz.

Der Löschbezirk Limbach übernahm den Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person.

 

Als erstes wurde die Einsatzstelle gegen den Straßenverkehr abgesichert und beleuchtet.

Schnell wurde eine Löschwasserversorgung mit den KTLF (Klein-Tank-Löschfahrzeug) durch die Kameraden des Nachbarbezirks aufgebaut und folgend wurde dieser durch einen Unterflurhydrant eingespeist.

Der Löschangriff begann.

 

Nach der ersten Erkundung durch einen Atemschutztrupp ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera, wurde festgestellt, dass das Scheunengebäude sehr weitläufig und stark verqualmt ist.

Der Angriffstrupp schaffte anschließend eine Entlüftungsöffnung und es wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt um bessere Sicht zu schaffen.

Zusätzlich wurde ein weiterer Trupp mit Atemschutzgeräten zum Innenangriff bereit gemacht und ein Trupp mit gleicher Ausrüstung diente als Sicherheitstrupp.

 

Zeitgleich war der Löschbezirk Limbach mit dem genannten Verkehrsunfall beschäftigt.

Nach der Erkundung wurden ein Sammelplatz für das Arbeitsmaterial und ein weiterer für die entfernten Autoteile festgelegt.

 

Während die Einsatzkräfte das Material aus dem LF8 (Löschgruppenfahrzeug) auf dem Sammelplatz bereitlegten, wurde das auf dem Dach liegende Fahrzeug seitlich gegen Umkippen durch mögliche Erschütterungen gesichert und eine Zugangsöffnung durch ein Fenster auf der Fahrerseite geschaffen.

 

Durch diese Öffnung stieg ein Kamerad mit einem Notfallrucksack, welcher Verbandmaterial enthält, um die Verunfallte Person zu betreuen und die ersten Verletzungen zu behandeln.

Der Angriffstrupp begann mit einer hydraulischen Schere und Spreizer die eingeklemmte Person zu befreien.

 

Inzwischen konnte durch den Hausbesitzer festgestellt werden, dass drei weitere Personen in der Scheune vermisst werden.

 

Eine davon wurde unter einem zweiten Pkw gefunden werden, welcher von einer Hebebühne gefallen ist und somit die Person unter sich begrub.

 

Es entstand ein dritter Einsatzbereich, bei dem alle übrig gebliebenen Einsatzkräfte beider Löschbezirke eingebunden wurden und Hand in Hand zusammen arbeiten mussten.

Durch den beengten Raum in diesem Bereich der Scheune wurde das Abreiten zusätzlich erschwert.

Mit einer Büffelwinde und Hölzer wurde begonnen das Auto anzuheben und zu unterbauen.

Inzwischen war der Einsatz mit dem ersten Fahrzeug beenden, die erste Person befreit, dem Rettungsdienst übergeben und der Brand gelöscht.

Der daraus freigewordene Spreizer ersetze in dem Gebäude die Büffelwinde und so wurde auch diese Person schnell befreit, sowie versorgt.

 

Kurze Zeit später fanden die beiden Angriffstrupps, die mittlerweile 60m Leine als Rückzugsicherung bei sich trugen, die beiden anderen vermissten Personen.

Sie wurden aus dem Gebäude gerettet und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben.

 

Der Einsatz war geschafft!

 

Als Abschluss wurde der Löschbezirk Limbach zu den Kameraden in Scheuern zwecks Nachbesprechung und einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen.

 

Zugegeben war es ein sehr forderndes Einsatzszenario, aber die Realität zeigt uns, dass heutzutage an bestimmten Tageszeiten viel zu wenig freiwillige als Einsatzpersonal zur Verfügung stehen und so wird ein Einsatz schnell zur Herausforderung.

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Gastgebern, den Ausrichtern und dem Hausbesitzer, sowie allen Helfern für diese schöne gelungene und mit viel Arrangement gestaltete Einsatzübung bedanken!

 

Wir freuen uns auf eine zukünftige Kooperation.

 

 

 

Ihre freiwillige Feuerwehr Limbach

 

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