Entwicklung des Brandschutzes und

Entstehung der Feuerwehr Limbach

Einleitung

Um den Wert und die Bedeutung des heutigen Brandschutzes und der Feuerwehr zu verstehen muss man den Blick in die Vergangenheit richten.



Bevor es Freiwillige- oder Pflichtfeuerwehren gab und bevor Dinge wie aktiver oder baulicher Brandschutz zum Thema wurden, bedeutete jedes Feuer eine Katastrophe der die Menschen meist wehrlos gegenüberstanden. Bei Bränden mussten sich die Bewohner eines Dorfes gegenseitig helfen. Mangels vorhandener Löschgeräte und dem Fehlen von fließendem Wasser war dies oft sehr schwierig. Mit aus Bächen oder Brunnen gespeisten Löscheimern, die von Hand zu Hand gingen, versuchte man den Brandherd zu bekämpfen. Leider endete dieser Kampf allzu oft damit, dass ein Haus bis auf die Grundmauern nieder brannte.



Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass auch noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Häuser fast ausschließlich mit Stroh gedeckt waren und tragende Elemente und Decken zumeist aus Holz konstruiert wurden. Da baurechtliche Vorschriften entweder nicht vorhanden waren oder missachtet wurden, kam es auch dazu das Häuser sehr dicht beieinander gebaut wurden und das überspringen von einem auf das andere Dach begünstigt wurde. Auch die einzigen Leuchtmittel wie Kienspäne, Öllampen und Kerzen trugen naturgemäß zu erhöhter Brandgefahr bei.

So vernichtete ein Großfeuer im Jahre 1807 in Außen 60 Häuser. Weiterhin ist belegt dass im Jahre 1820 in Roden innerhalb von 2 Stunden 139 Häuser verbrannten, wodurch 145 Familien mit 719 Personen obdachlos wurden.



Der Ort Limbach gehörte seit der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts zum Amt Schaumburg des Herzogtums Lothringen mit dem Hauptverwaltungsort Tholey und bildete in diesem Amt eine eigene Meierei. 1787 kam Limbach im Zuge eines Tauschvertrages zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken bevor es 1793 von Frankreich annektiert wurde. Diese Phase dauerte bis 1814. Danach und bis 1816 stand Limbach unter österreichisch-bayerischer Landesadministration. Danach fiel es ebenso wie die Dörfer Außen, Bettingen, Gresaubach, Hüttersdorf und Dorf an Preußen, Regierungsbezirk Trier. Zunächst noch eine eigene Bürgermeisterrei wurde es kurze Zeit später der Bürgermeisterrei Bettingen zugeschlagen, der Limbach bis zur kommunalen Neugliederung am 1.1.1974 angehörte, um dann neben Dorf, Hüttersdorf, Michelbach, Primsweiler, Schmelz und dem Gebiet Geisweilerhof neuer Gemeindebezirk der neuen Gemeinde Schmelz zu werden.



Die vorgenannten und auch frühere Großbrände brachten die damals herrschende Klasse dazu, neue Wege zu gehen, strengere Verordnungen zu erlassen und auch auf deren Einhaltung zu achten.



Ähnlich den pfalz-zweibrückischen Bemühungen um die Regelung des Brandschutzes ging die preußische Obrigkeit systematisch und energisch ans Werk. Sie konnte dabei auf bewährte Lösungsansätze aus ihrem bisherigen Herrschaftsbereich zurückgreifen. Die königlich-preußische Regierung zu Trier, die für unseren Raum zuständig war, verwies im Amtsblatt der Regierung zu Trier vom 21.12.1816 auf das Gesetz vom 22.07.1791, ebenso wie auf Gesetze der französischen Zeit und hielt dazu an, diese im neu gewonnenen Herrschaftsbereich umzusetzen. Ihre Lösungsansätze bestanden in dem Erlass detaillierter Verordnungen und intensiver Kontrolle. Ordnungsgeber waren die preußischen Landräte, deren Vorgehensweise wohl abgestimmt war, was parallele Vorgänge zum Beispiel in den Landkreisen Merzig und Saarlouis belegen.



Der Saarlouiser Landrat Jacob Christian Schmelzer veröffentlichte in schneller Folge zwischen dem 02.10.1816 und dem 18.03.1818 drei Verordnungen im "Intelligenzblatt des Kreises Saarlouis". In der ersten Verordnung vom 02.10.1816 griff er zunächst die bereits in der Polizeiverordnung vom 30.10.1769 aufgeführten passiven Brandschutzvorschriften auf und bewehrte sie im Verstoßensfall mit harten Strafen. Zudem wurden die Pflichten der Einwohner im Brandfall bestimmt und versucht, die Löscheinsätze zu ordnen. So mussten Einwohner, deren Haus über einen Brunnen verfügte, Wasser zur Verfügung stellen. Geräte, wie Zuber oder Leitern, waren zu stellen. Handwerker hatten ihre geeigneten Werkzeuge mitzubringen. Die Einsatzleitung oblag dem Ortsvorsteher. Allein schon an der Bereitstellung von geeigneten Eimern und Zubern hat es gemangelt. Nur so ist es zu verstehen, dass in der Verordnung vom 18.03.1818 festgelegt wurde, dass Neuvermählte Feuereimer zu erwerben hatten, deren Beschaffenheit auf das genaueste vorgeschrieben war. Der in der Verordnung vom 23.04.1817 vorgeschriebenen Bildung von „Feuerlösch-Vereinen“ ist man in der Meierrei Bettingen wohl aus Geldmangel nicht nachgekommen. Dies ist einem Schreiben vom 12.09.1818 zu entnehmen, das der damalige Bürgermeister Groß an den Landrat Jacob Christian Schmelzer richtete und dem ein Beschluß des Schöffenrates der Bürgermeisterrei Bettingen zum Feuerlöschwesen zugrunde lag.

Von den Anfängen der Feuerwehr Limbach

Wenn die Freiwillige Feuerwehr Limbach in diesem Jahr ihr 100jähriges Bestehen feiert, so soll das nicht heißen, dass in unserem Ort nicht schon lange vorher dem Brandschutz Rechnung getragen wurde. Denn wie aus einem Bericht des königlich-preußischen Bürgermeisters der Bürgermeisterei Bettingen vom 9.11.1818 hervorgeht, wurden bereits - als unser Gebiet zur pfalz-zweibrückischen Herrschaft gehörte - 1787 bis 1793 hier die ersten Feuerspritzen angeschafft; eine in Außen und eine Feuerspritze in Gresaubach, die noch im Jahre 1818 vorhanden war.



Fotos aus dem Jahre 1961, die anlässlich des Umzuges zur Einweihung des damals neu angeschafften Fahrzeuges LF8 gemacht wurden, belegen, das in Limbach schon 1850 ein handgezogener Pumpenwagen (Bild1) und ab 1880 ein größerer von Pferden gezogener Pumpenwagen (Bild2 und Bild3) vorhanden war. Um diese Pumpen bedienen zu können mussten gewisse technische Kenntnisse vorhanden sein, so dass man davon ausgehen darf, das schon zu dieser Zeit in Limbach eine Pflichtfeuerwehr bestanden haben dürfte, wie das in den umliegenden Ortschaften teilweise der Fall war.

Handgezogener Pumpenwagen von 1850
Handgezogener Pumpenwagen von 1850
Pferdegezogener Pumpenwagen von 1880
Pferdegezogener Pumpenwagen von 1880

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Limbach kann anhand verschiedener Dokumente und Überlieferungen eindeutig auf Montag den 07.10.1907 zurückgeführt werden. Gemäß den Erzählungen von Endres Paul trafen sich an diesem Tag im Gasthaus Becker (Nähe Kirche) 12 Männer und beschlossen dort eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Ein Gründungsdokument, das leider verloren ging, enthielt die Namen und die erste Zusammensetzung dieser Männer der ersten Stunde. Aus einem Mitgliederverzeichnis von 1935 geht hervor, das zumindest folgende Männer anwesend gewesen sein dürften: Johann Berg (geb. 20.03.1886), Koch Josef (geb. 25.06.1886), Zimmer Matthias ( geb. 23.06.1883) sowie der Gastwirt Peter Becker. Weiterhin dürften unter diesen Gründern auch Männer gewesen sein, die in der Beschreibung von Bild 3 erwähnt sind.

Der erste Wehrführer war der Brandmeister Nikolaus Strässer und der erste stellvertretende Wehrführer war Jakob Steinemer.



Die Wehr hatte nach ihrer Gründung scheinbar schnell einen großen Mitgliederzulauf. Denn in einem Bericht des Landrates Saarlouis von 1909 ist die Stärke der Feuerwehr Limbach mit 30 Mann beziffert, und auch das Bild 3 zeigt, dass 1911 wohl 27 Männer Mitglied der Feuerwehr waren. Wie zu dieser Zeit üblich und noch bis in die 50er Jahre hinein, rekrutierte sich die Feuerwehr aus ortsansässigen Männern wie Handwerker, Gastwirte usw.



Insgesamt acht Einsätze bei Bränden wurde verzeichnet, bis dann nach dem 1. Weltkrieg die Wehr am 15.02.1919 neu formiert wurde. Neuer Wehrführer wurde der Metzger und Brandmeister Karl Längler sein Stellvertreter wurde Josef Koch. Karl Längler führte auch das Beschlußbuch Freiwilligen Feuerwehr Limbach das den Zeitraum von 31.07.1926 bis 26.05.1929 abdeckt. Dieses Buch protokollierte unregelmäßig statt findende Versammlungen und gibt interessante Einblicke. Unter anderem ist zu lesen das die Aufnahme neuer Mitglieder durch eine Wahl erfolgte. Und weiter liest man das z.B. unentschuldigtes Fehlen und auch zu spät kommen bei einer Übung oder Versammlung mit Geldstrafen belegt wurde und nach dem vierten Vergehen dieser Art sogar der Wehrausschluss drohte.

Limbacher Feuerwehr im August 1911 nach dem Löschen eines Brandes vor dem Haus des Friedrich Reinhard
Limbacher Feuerwehr im August 1911 nach dem Löschen eines Brandes vor dem Haus des Friedrich Reinhard

1 Nikolaus Endres (Kulla), 2 Willms (Stoffel), 3 Hannes Koch (Duwenhannes), 4 Josef Reinhard, 5 ?, 6 Berg Johann (Bilzen)

7 Hennes Endres (Holter), 8 Peter Wenzel (Selig), 9 Friedrich Reinhard (Fritzen Walter), 10 Mischel Koch (Gasser)

Unten von links nach rechts: Fritzenmammen (Schwester Lisa), Reinhardsmammen, Fritzenmammen (Schwester Maria), Hager Matz, Bernarding (Trenzenvater), Alb. Trausch, Johanna Reinhard, Willi Reinhard, Peter Graf (Humesdick), Hermann Nikolaus (Gass Michels Matz), Peter Becker (Wirt),

stv. Wehrführer Jakob Steinemer (Metzger), Reinhard Nikolaus (Scholl Nik.), Reinhard Michels (Mainz), Johann Koch (Gasser), Johann Längler (Selemer Engel), Zewe (Alt), Matthias Hager (Alt), Peter Heinz (Kreitzerch), Peter Wenzel (Seelig), Ruschelgläs (Polizist), Matthias Zimmer, Nikel Dewes, Pappa Tauschen (Wirt), Ruschelpeter (Hutmare), Wehrführer Nikolaus Strässer (Schreiner), Nikel Brachmann (Schaas)



Der auf dem Bild abgebildete Pumpenwagen war für die damalige Zeit ein Meisterwerk. Er bestand im Wesentlichen aus zwei Druckpumpen und einem Windkessel, einem so genannten Heronsball und einem wasserdichten Kasten. Wenn die Wehrmänner den langen Hebel hoben, wurde das Wasser angesaugt, beim Niederdrücken drang, bei geschlossenem Saugventil, das Wasser in den Windkessel, wo die Luft zusammengedrückt und zu hoher Spannung gebracht wurde. Die Ausdehnung der Luft trieb das Wasser unter starkem Druck durch ein Steigrohr im Windkessel und letztendlich durch das Schlauchstrahlrohr hinaus. Die Eimer vor der Spritze sind aus Leder gefertigt und dienten dem Befüllen des wasserdichten Kastens mittels so genannter Eimerkette.


Am 13.01.1927 ist zu lesen: … Der Brandmeister Längler gibt von heute folgende Erklärung ab. Als Brandmeister danke ich von heute ab, und lege jede Verantwortung nieder…

Nachfolger wurde Peter Endres (Wähner Pittche). Dies war der Beginn der „Ära Endres“ die mit einer Unterbrechung von 1935 – 1945 bis 1983 andauerte und eine besondere Erwähnung wert ist. Peter Endres blieb bis zum 01.06.1961 Wehrführer und übergab dann an seinen Sohn Eduard Endres, der dann ab 1977 auch den Löschbezirksführer der Feuerwehr Limbach bis 1983 stellte. Ein weiterer Sohn von Peter Endres war Paul Endres, der sich in unserem Löschbezirk als jahrzehntelanger Gerätewart verdient gemacht hat und u. a. der Garant dafür war, dass der 1961 angeschaffte LF8 ohne nennenswerte Ausfälle fast 40 Jahre lang funktionierte. Auch sein Bruder Werner war in seiner aktiven Zeit stets zu Diensten für den Löschbezirk. Paul und Werner Endres sind heute Mitglied der Altersabteilung ebenso wie Rudi Endres der Sohn von Eduard Endres. Heute noch aktiv und ebenfalls Säulen für unseren Löschbezirk sind Dieter Endres und Becker Toni zwei Enkel von Peter Endres.



Peter Endres blieb bis zur Rückgliederung des Saarlandes am 13. Januar 1935 Wehrführer und musste dann in der Folgezeit, wegen der fehlenden Zugehörigkeit zur NSDAP, sein Amt an Michel Endres abgeben, der es bis 1938 innehatte. Danach übernahm Peter Klein die Wehrführung. Peter Klein fand unter den Wehrmännern keine besondere Anerkennung. In den letzten Kriegstagen 1945 floh er vor den vorrückenden Alliierten.



Als 1939 der 2. Weltkrieg ausbrach, wurden viele Feuerwehrmänner zum Kriegsdienst eingezogen. Die Tätigkeit der Feuerwehr kam dadurch fast zum Erliegen. Wie auch schon der erste Weltkrieg, brachte auch der zweite Weltkrieg Tot und Zerstörung nach Limbach und schränkte die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr stark ein. Dennoch wurde der Brandschutz durch die Verbliebenen während des ganzen Krieges, wenngleich auf niedrigem Niveau, immer aufrechterhalten.

Der Wiederaufbau - Ein neues Feuerwehrgerätehaus - Ein LF8 für Limbach

Das Ende des 2. Weltkrieges 1945 bedeutete auch vorübergehend den Stillstand der Feuerwehr. Zunächst war die Feuerwehr, wie auch alle Vereine, nach dem Kontrollratsgesetz Nr. 52 verboten. Da die Existenz einer Feuerwehr auch unter Besatzung eine Notwendigkeit war, wurde sie jedoch bald wieder zugelassen, wenn auch mit halbierter Sollstärke und bei der Begrenzung aller Aktivitäten auf den Brandfall, d. h. Übungen und kameradschaftliche Aktivitäten blieben untersagt.



Als Startschuss für den eigentliche Wiederaufbau kann der 15.02.1947 angesehen werden.

An diesem Tag berät und beschließt der Gemeinderat Limbach über die Feuerwehr. Unter Tagesordnungspunkt 1 liest man:



Punkt: 1 Feuerwehr. Einsatzfähigkeit, Unterbringung der Geräte, Gestellung des Feuerwehrführers



Beschluss: Nach Prüfung ist festgestellt worden dass die noch bestehende Ortsfeuerwehr voll einsatzfähig ist. Die notwendigen Reparaturen am Spritzenhaus müssen baldmöglichst ausgeführt werden. Vorläufig sind die Geräte beim Feuerwehrführer Peter Endres, Kirchenstr.4 untergebracht.



Der Gemeinderat Limbach befasste sich in den Folgejahren immer wieder mit den Belangen der Feuerwehr:



10.02.1950: Beschluss über die Anschaffung von 25 Stahlhelmen, 30 Anzügen, 2 Laternen und 2 Rettungsleinen.



28.1.1953 Beschluss über die weitere Anschaffung von Uniformen



03.10.1954 Beschluss über die Anschaffung einer Motorspritze (siehe Bild 15)



16.06.1955 Beschluss über die Anschaffung eines Anhängerwagens zum Transport von Feuerwehrgerät. Der Anhängerwagen sollte dann von der Gemeinde Hüttersdorf zum Preis von 40.000 Franken gebraucht erworben werden.



18.12.1956 Beschluss über die Gestaltung des neu zu errichtenden Feuerwehrgerätehauses

wonach ein Lehrsaal für DRK und Feuerwehr sowie ein Geräteraum für das DRK eingebaut werden sollten.



09.10.1957 Beschluss über die Neuvergabe von Zimmerreiarbeiten an die Firma Federspiel, Saarlouis zum Preis von 144.500 Franken, da die Firma Scheib, Saarlouis von ihrem Auftrag zurückgetreten war.



27.11.1957 Beschluss über die weitere Vergabe von Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus. Vergeben wurden Elektro-, Schreiner-, Sanitäre-, Schlosser-, Verputz- sowie Malerarbeiten.



07.03.1958 Beschluss über die Vergabe der restlichen Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus. Der mindestfordernden Fa. Längler, Limbach wurden die Plattenarbeiten zum Preis von 147.950 Franken zugeschlagen.



02.10.1958 Antrag der freiw. Feuerwehr Limbach auf Gewährung eines Zuschusses zur Einweihung des Feuerwehrgerätehaus. Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben und ein Zuschuß von 25.000 Franken wurde bewilligt.



14.04.1959 Beschluss über den Verkauf des alten Feuerwehrgerätehauses (Ecke Hubertusstrasse/Simmelbergstrasse) durch Versteigerung. Grund waren die zu hohen Instandsetzungskosten des kriegsgeschädigten Gebäudes.



15.12.1959 Beratung über die Beschaffung eines LF8 für die freiwillige Feuerwehr.

Mit 11 Stimmen bei einer Enthaltung wurde durch das Gremium beschlossen, im kommenden Jahr ein L.F.8 für die freiwillige Feuerwehr anzukaufen. Die erforderlichen Mittel sollen im Haushaltplan für das R.J. 1960 bereitgestellt werden.

Auszug aus Limbacher Gemeinderatssitzung vom 15.02.1947
Auszug aus Limbacher Gemeinderatssitzung vom 15.02.1947

Die Beschlüsse über den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses und den Kauf eines LF8 stellte einen vorläufigen Höhepunkt in der Geschichte der Feuerwehr Limbach dar. Es standen nun erstmals eigene Räumlichkeiten für Geräte und Fahrzeuge zur Verfügung. Besonders der Schulungs- und Versammlungsraum war eine Neuheit gegenüber den vorher genutzten Nebenräumen in den diversen Gaststätten von Limbach. Auch die auf dem Gerätehaus installierte Sirene stellte eine große Erleichterung dar, weil zuvor ein Hornist per Fahrrad durch den Ort fuhr um alle Feuerwehrmänner zu einem Einsatz zu beordern. Die Einweihung des Gerätehaus erfolgte am 26.10.1958.



Die Anschaffung des LF8 beförderte die Feuerwehr Limbach mit einem Schlag von einer „Steinzeitfeuerwehr“ zu einer modernen effektiven Feuerwehr.



Es muss erwähnt werden das die Anschaffung des LF8 keine Selbstverständlichkeit war, sondern dieser eine Rebellion der gesamten Wehrführung sowie Teilen der Wehrmänner vorausgegangen war, die damit drohten aus der Wehr auszutreten bzw. dieses auch getan hatten. Denn wollten die Limbacher Wehrmänner zu einem Einsatzort gelangen, mussten sie dies entweder zu Fuß, per Fahrrad oder mit privaten Fahrzeugen tun. Teilweise wurde der große Pumpenwagen sogar von Hand gezogen, so dass die Männer schon beim Eintreffen körperlich so geschwächt waren das sie zunächst ausruhen mussten.

Mit dieser Rebellion konnte der Gemeinderat dazu bewegt werden, das nach zu vollziehen was in den umliegenden Gemeinden schon Jahre zuvor bewilligt wurde.



Das die Anschaffung des LF8 nicht nur den Brandschutz in Limbach stark verbessert hatte zeigten die Folgejahre. Es existierte nun eine zufriedene Wehr die sich steigender Mitgliederzahlen erfreuen konnte, nachdem der Wehrführer zuvor feststellte das die Wehr von „einem lauen Geist beseelt sei“. Die offizielle Einweihung des Fahrzeuges erfolgte am 15.01.1961. Um die Ankunft des LF8 gebührend zu feiern wurde anlässlich der Einsegnung ein Umzug durch den Ort durchgeführt und anschließend ein kleines Fest gefeiert.

Einweihung LF8 in 1961 vorm Spritzenhaus
Einweihung LF8 in 1961 vorm Spritzenhaus
Einweihung LF8 in 1961 Umzug
Einweihung LF8 in 1961 Umzug
Einweihung LF8 in 1961 Umzug
Einweihung LF8 in 1961 Umzug
Einweihung LF8 in 1961 Umzug
Einweihung LF8 in 1961 Umzug

50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Limbach

Das Jahr 1957 markierte das 50-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Limbach.

Das Jubiläumsfest war von Sa, 27.07. bis Mo, 29.07.1957 und wurde in einem Zelt auf der Wiese „Reinhard Willi“, dem heutigen Marktplatz, begangen. Der Samstag begann mit einer Übung, abends war Kommersabend. Sonntags war gemeinsamer Kirchgang, nachmittags fand ein Festumzug mit 22 Vereinen statt. Anschließend sorgten die Limbacher Vereine im Festzelt für Unterhaltung. Der Montag war ganz dem Tanz und der Unterhaltung gewidmet.

Die Limbacher Wehr zum 50ten Jubiläum
Die Limbacher Wehr zum 50ten Jubiläum
Umzug zum 50ten Jubiläum
Umzug zum 50ten Jubiläum

01.06.1961 - Eduard Endres löst seinen Vater Peter Endres ab und wird zum neuen Wehrführer gewählt. Wie nachstehend zu lesen erhält die Wehr mit Eduard Endres einen engagierten und allseits beliebten Wehrführer (er wird späterhin Feuerwehrpapa genannt), der in seiner mehr als 22 Jahre währenden Amtszeit viele Steine ins Rollen bringt und etliche Vorhaben auch umsetzt.




Der nächste Meilenstein in der Geschichte unserer Wehr war die Gründung der Jugendfeuerwehr. Bereits Mitte 1965 bestand eine inoffizielle Jugendfeuerwehr welche auf Betreiben von Eduard Endres am 02.01.66 offiziell gegründet wurde. Erste Mitglieder waren: Rudi Endres, Herbst Franz-Josef, Joachim Fellinger, Hans-Walter Matzak, Theis Norbert, Klein Josef, Endres Dieter, Hoffmann Hans-Martin und Schwarz Josef. Erster Jugendwart war: Günther Friedrich

Rudi Endres und Joachim Fellinger in 1966
Rudi Endres und Joachim Fellinger in 1966

13.12.1968 - Im Rahmen der Brandschutzwoche des Saarlandes gestalteten Eduard Endres und Alois Schedler aus Gresaubach auf dem Schulhof Limbach eine Fahrzeugschau sowie einen Unterricht für die Schulkinder zum Thema Feuerwehr und Brandschutz. Diese Art von Jugendwerbung wurde auch in den Folgejahren wiederholt und lebt bis heute fort.



13.12.1970 - Eduard Endres wird erneut zum Wehrführer gewählt. Als Stellvertreter wird Endres Paul gewählt.



19.01.1971 - Mit der Beerdigung von Matthias Zimmer wird der letzte der Gründungsväter aus dem Jahr 1907 zu Grabe getragen.



Mit dem Inkrafttreten der Gebietsreform 1974 wurde aus der Feuerwehr Limbach der Löschbezirk Limbach und damit Teil der Feuerwehr der neuen Gemeinde Schmelz. Eduard Endres trug zunächst noch den Titel Wehrführer ehe er dann am 17.01.1977 zum Löschbezirksführer gewählt wurde.



Im Jahre 1978 wurde durch Endres Eduard die Jugendfeuerwehr wieder ins Leben gerufen, nach dem zuvor nur noch wenige Aktivitäten zu verzeichnen waren.



01.07.1979 – Bei der Teilnahme an einem Wettkampf für das Saarländische Leistungsabzeichen belegt eine Gruppe unserer Wehr einen hervorragenden zweiten Platz und bleib dabei in allen Disziplinen fehlerlos.

Teilnehmer waren: Alfred koch, Dieter Endres, Paul Endres, Günther Hager, Anton Becker, Hans-Walter Matzak, Ludwig Kallenborn, Helmut Hänschen und Oswin Heinrich.

1983 Gruppenfoto Einweihung TLF8_18 und Standarte
1983 Gruppenfoto Einweihung TLF8_18 und Standarte

20.11.1983 - Hans Walter Matzak wird zum neuen Löschbezirksführer gewählt und tritt damit die Nachfolge von Eduard Endres an, der nach 22 Jahren als Wehrführer bzw. Löschbezirksführer aus Altersgründen nicht mehr zur Wiederwahl antritt. Zum Stellvertreter wird Paul Endres gewählt. Der anwesende Wehrführer Helmut Hoffmann dankte Eduard für seine treuen Dienste, ebenso seine Kameraden, die ihm ein Kupferstichbild sowie ein Fernglas überreichten. Offiziell übernimmt Hans Walter Matzak sein Amt dann am 29.06.1984. Hans Walter Matzak setzt seine Akzente in die Verbesserung des Ausbildungsstandes der Wehr und in seine Amtszeit fällt die Organisation der Feier zum 80-jährigen Bestehen.



26.01.1986 - In der Jahreshauptversammlung gibt Johann Endres genannt „Greesser Johann“ aus Altersgründen seine fast 35-jährige Tätigkeit als Kassenwart auf. Nachfolger wird Ludwig Kallenborn der auch Schriftführer war.

Feier zum 80-jährigen Bestehen 28. – 30.08.1987

Nachdem schon Mitte 1986 ein vorläufiger Festausschuss gebildet wurde, setzte die Jahreshauptversammlung vom 24.01.1987 folgenden Festausschuss ein: Eduard Endres, Paul Endres, Dieter Endres, Rudi Endres, Hans-Walter Matzak, Hans-Werner Brachmann, Günther Hager, Anton Becker, Johannes Klesen, Alfred Koch, Thorsten Müller und Ludwig Kallenborn. Mit viel Engagement und Fleiß des Festausschusses und der übrigen Mitglieder der Wehr, wurde ein tolles Festprogramm auf die Beine gestellt. Ein besonderer Clou war die Einladung von Feuerwehren von anderen Limbachs aus ganz Deutschland, der schließlich vier „Limbachs“ folgten und für ein prall gefülltes Festzelt mit toller Stimmung sorgten.


Das Fest begann am Fr, 28.08.1987 mit Tanz und Unterhaltung durch die „Blue Birds“. Samstags Nachmittag ab 16:00 Uhr gestaltete die Wehr Schmelz eine Sonderübung im Limbacher Ortskern, ab 20:00 Uhr war Kommersabend im Festzelt auf dem Marktplatz.

Der Sonntag startete um 09:00 Uhr mit einem Zeltgottesdienst mit Untermalung durch den Kirchenchor und den Musikverein Limbach. Nach dem Mittagessen zog ab 14:00 Uhr ein großer Umzug durch Limbach. Der Umzug hatte etwa 700 Teilnehmer bestehend aus Feuerwehrleuten, Musikvereinen und Spielmannszügen. Der Tag fand seinen Ausklang mit Tanz und Unterhaltung. Eduard Endres wird an diesem Tag zum Ehrenlöschbezirksführer ernannt.

Die Limbacher Wehr zum 80-jährigen Jubiläum
Die Limbacher Wehr zum 80-jährigen Jubiläum

05.06.1988 - Nach monatelanger Vorbereitung bestehen zwei Gruppen aus dem Löschbezirk die Prüfung für die silberne bzw. goldene Leistungsspange.

Gruppe Silberne Leistungsspange -  V.l.n.r stehend: Peter Walter, Josef Risch, Thomas Herrmann, Johannes Bier, Manfred Hoffmann.     Knieend: Helmut Koch, Uwe Moser, Bernd Groß, Es fehlt Stefan Eschweiler
Gruppe Silberne Leistungsspange - V.l.n.r stehend: Peter Walter, Josef Risch, Thomas Herrmann, Johannes Bier, Manfred Hoffmann. Knieend: Helmut Koch, Uwe Moser, Bernd Groß, Es fehlt Stefan Eschweiler
Gruppe Goldene Leistungsspange -  V.l.n.r stehend: Anton Becker, Günther Hager, Thorsten Müller, Uwe Hager, Johannes Klesen.     Knieend: Andreas Raubuch, Hans-Walter Matzak, Stefan Schuster, Michael Paul.
Gruppe Goldene Leistungsspange - V.l.n.r stehend: Anton Becker, Günther Hager, Thorsten Müller, Uwe Hager, Johannes Klesen. Knieend: Andreas Raubuch, Hans-Walter Matzak, Stefan Schuster, Michael Paul.



29.04.1990 - Johannes Klesen wird als Nachfolger von Hans Walter Matzak zum neuen Löschbezirksführer gewählt. Mit Johannes Klesen erhält die Wehr einen sehr engagierten und beliebten Löschbezirksführer der jederzeit um Ausgleich bemüht ist. In seine Amtszeit fallen die Umbauarbeiten für ein neues Gerätehaus, die Anschaffung eines MTW und eines neuen LF8, weiterhin das Zusammenwachsen mit den anderen Löschbezirken der Gemeinde Schmelz.

Ein neues Feuerwehrgerätehaus

Eigentlich wäre schon 1983 mit der Indienststellung des TLF8/18 ein neues Gerätehaus sinnvoll gewesen, aber da die Gemeindekasse damals und auch in der Folgezeit stets zu knapp war, blieb das zunächst ein Traum. Stattdessen wurde die linke Garage in viel Eigenleistung tiefer gelegt, damit das Fahrzeug überhaupt untergestellt werden konnte. Problematisch blieb jedoch die Torbreite, die immer ein millimetergenaues rückwärts einparken bedeutete. Ebenso war die Strecke zwischen Tor und Straße so knapp das jedes Mal die Straße gesperrt werden musste wenn die Fahrzeuge ein- oder ausfuhren.



Als Anfang 1994 bekannt wurde das die Spedition Risch in der Dorfstrasse 102 ihren Firmensitz verlegen würde, bot sich für unseren Löschbezirk eine einmalige Chance für ein neues und größeres Feuerwehrgerätehaus, die unbedingt genutzt werden musste.



Der Orts- und auch der Gemeinderat konnten überzeugt werden dieses vergleichsweise günstige Objekt anzukaufen um daraus ein Feuerwehrgerätehaus zu machen, ebenso eine Sozialwohnung und den linken Teil des Gebäudes als Gemeindenlagerraum. Dafür gab die Feuerwehr Limbach das Versprechen ab, einen großen Eigenleistungsanteil zu erbringen.



Ende 1994 war es dann soweit. Das Gebäude wurde von der Gemeinde für 680.000 DM gekauft. Gleich darauf begann der Löschbezirk mit den Umbauarbeiten, die insgesamt drei Jahre dauern sollten und ein kraft- und nervenaufreibendes Unterfangen darstellten. Es wurden Trennwände hochgezogen, Decken eingezogen, ein Duschraum und ein Umkleideraum gebaut, Wände gestrichen sowie teilweise Fliesenlegearbeiten durchgeführt. Ein ehemaliges Wohnzimmer wurde zu einem Schulungs- und Versammlungsraum umgebaut. Es wurde eine von der Firma Werner Risch gestiftete Küche installiert und durch unser inaktives Mitglied Gilbert Biesel wurde eine Theke aus Eichenholz eingebaut. Insgesamt hat der Löschbezirk 3650 Stunden für den Umbau und damit für die Allgemeinheit erbracht!



16.06.1996 - Johannes Klesen wird als Löschbezirksführer wiedergewählt.



12.01.1998 – Jahreshauptversammlung: Auf Antrag von Johannes Klesen und Thorsten Müller beschließt die Versammlung die Schaffung eines Vorstandes, deren Mitglieder anschließend gewählt wurden bzw. durch Ihr Amt dem neuen Vorstand angehörten. Erste Mitglieder waren: Klesen Johannes, Walter Peter, Hoffmann Robert, Paul Michael, Herrmann Thomas, Hager Uwe, Müller Thorsten, Endres Dieter, Becker Anton, Hoffmann Heiko, Alfred Koch der später per Wahl bestimmt wurde. Aus heutiger Sicht war die Schaffung des Vorstandes ein großer Erfolg für die Weiterentwicklung des Löschbezirkes und eine Stützung des Löschbezirksführers.



Erste große Aufgabe des Vorstandes war die Organisation des Einweihungsfestes für das neue Feuerwehrgerätehaus. Das Fest fand bei allerbestem Wetter von Samstag den 16.05.98 bis Sonntag den 17.05.98 statt und wurde mit dem Florianstag verbunden.



Der Samstag startete ab 09:00 Uhr mit einem Leistungsmarsch der Jugendwehr, es wurde Mittagessen gereicht und ab 13:00 Uhr war Tag der offenen Tür. Die offizielle Schlüsselübergabe von Bürgermeister Armin Emanuel an den Löschbezirksführer Johannes Klesen war um 18:00 Uhr. Der Tag fand seinen Ausklang mit dem Musikverein Instrumental Limbach, dem Männergesangverein Limbach und als Überraschungsauftritt zeigten Sandra Niehren und ihre Freundin einen orientalischen Bauchtanz, der auf große Begeisterung unter den Zuschauern stieß.



Der Sonntag begann um 08:30 Uhr mit dem Antreten der gesamten Wehr Schmelz auf dem Marktplatz, im Anschluss Marsch zur Kirche zusammen mit Musikverein Limbach und nach der Messe ein Marsch durch Limbach zum Feuerwehrgerätehaus ebenfalls mit dem Musikverein Limbach. Es folgte die Einsegnung des Feuerwehrgerätehauses durch den Pastor Werner Foxius. Anschließend Antreten der gesamten Wehr Schmelz für Ansprachen, Beförderungen und Ehrungen. Ab 12:00 Uhr Mittagessen (Erbseneintopf, Sauerkraut, Würstchen) ab 13:00 Uhr Tag der offenen Tür mit Fahrzeugschau. Ab 16:00 Uhr Kaffee und Kuchen mit musikalischer Untermalung vom MGV "Laetitia" Dorf-Neipel.

Ab 18:00 Uhr war dann musikalische Unterhaltung durch den Spielmannszug Büschfeld.



30.04.1999 – Die Freiwillige Feuerwehr Limbach feiert erstmals ein Maibaumfest das bis heute regelmäßig an „Hexennacht“ gefeiert wird.

Ein neuer LF8

Auch die besten müssen Mal gehen. Der 1961 in dienstgestellte LF8 erforderte schon seit den 90er Jahren immer mehr Pflege und Wartung und die notwendigen Reparaturen erforderten immer höhere Kosten. Auch durch die Tatsache das dieses Fahrzeug nicht mehr den modernen Brandschutzanforderungen entsprach, konnte der Gemeinderat nach etlichen Jahren schließlich im Jahr 1999 dazu bewegt werden Gelder freizugeben um ein neuen LF8 anzuschaffen. Der Vorstand und insbesondere Johannes Klesen, Peter Walter, Michael Paul, Robert Hoffmann und Thorsten Müller leisteten intensive Planungsarbeit bezüglich der Ausstattung des Fahrzeuges. Es wurden diverse Diskussionen um die optimale Ausstattung, über den Fahrzeughersteller, sowie den Hersteller für den Aufbau geführt. Die Wahl fiel letztendlich auf ein Fahrzeug der Firma Mercedes Benz mit einem Aufbau der Firma Ziegler.

Der Kaufpreis betrug 236.000 DM.



Die Auslieferung des neuen LF8 sollte im Februar/März 2000 erfolgen, weil die TÜV-Zulassung des alten LF8 Ende März auslief. Nachdem aber klar war, das sich die Auslieferung des neuen LF8 sich bis in den Spätherbst verzögern würde, beschloss der Vorstand am 14.03.2000 als Übergangslösung den Ankauf eines gebrauchten MTW VW Transporter von der Firma KS Automobile Limbach. Der Kaufpreis von 4500 DM wurde komplett aus Kameradschaftkasse bestritten. Der MTW wurde nach dem Kauf noch instand gesetzt Endres Werner und Walter Peter führten eine Reparatur am Motor durch, des weiteren wurden durch Paul Michael, Peter Walter, Pitzer Oliver Schlauchlagerplätzen, Atemschutzgerätehalterungen, Notstromaggregat und Funkgerät eingebaut.

Der alte LF8 wurde am 31.03.2000 offiziell außer dienstgestellt und im Herbst 2000 an einen privaten Sammler verkauft.



Am 03.11.2000 war es dann endlich soweit. Die Abholung erfolgte im Rahmen einer Fahrt zur Firma Ziegler nach Gingen. Teilnehmer waren Johannes Klesen, Peter Walter, Robert Hoffmann und Thorsten Müller, Bürgermeister Armin Emanuel, Wehrführer Adolf Bommersbach, Herrmann Willi (Sachbearbeiter Feuerwehr Gemeinde Schmelz) sowie Werner Urhahn (Außendienstmitarbeiter von Firma Ziegler).



Wie schon beim ersten LF8 im Jahr 1961 war die Ankunft des neuen LF8 Grund genug ein Fest auszurichten. Gefeiert wurde am So, 12.11.2000. Der Tag begann um 10:00 Uhr mit einem gemeinsamen Kirchgang aller Löschbezirke der Gemeinde Schmelz. Anschließend erfolgte ein Umzug durch Limbach zum Feuerwehrgerätehaus zusammen mit dem Musikverein Limbach. Auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses erfolgte dann das Antreten der Wehr Schmelz gefolgt von Ansprachen durch Bürgermeister Armin Emanuel, Kreisbrandinspekteur Klaus Kuhn, Ortsvorsteher Bernhard Zimmer, Wehrführer Adolf Bommersbach, Löschbezirksführer Johannes Klesen. Schließlich überreichte dann der Bürgermeister Armin Emanuel offiziell den Schlüssel an den Löschbezirksführer Johannes Klesen. Pastor Werner Foxius nahm dann noch die Einsegnung des LF8 vor.

Ab 12:30 Uhr wurde dann Mittagessen gereicht (Erbseneintopf mit Würstchen und Weck)

Nachmittags war Fahrzeugschau, Kaffee und Kuchen, Musik und Gute Laune angesagt



06.01.2001 – Jahreshauptversammlung: Thorsten Müller stellt das Vorhaben "Projektgruppe" vor, bei der Jungfeuerwehrmänner, neben der Teilnahme an den normalen Terminen, einen speziellen Übungsplan haben, um sie an den Aktivendienst heran zu führen. Die Projektgruppe wird in 2001 und 2002 durchgeführt und war ein toller Erfolg.



29.06.2002 - Johannes Klesen wird als Löschbezirksführer für eine dritte Amtszeit auf 6 Jahre wiedergewählt



05.06.2005 Erstmalig wird mit Thorsten Müller ein Mitglied des Löschbezirkes Limbach zum Wehrführer der Gemeinde Schmelz gewählt



29./30.04.2006 Im Rahmen unseres Maibaumfestes begingen wir auch das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr.



Im Jubiläumsjahr 2007 zählt die Freiwillige Feuerwehr Limbach 36 aktive Mitglieder, 12 gehören zu Alterabteilung und die Jugendwehr zählt 16 Mitglieder, weiterhin haben wir 58 inaktive Mitglieder. Die Freiwillige Feuerwehr Limbach beteiligt sich lebhaft am Vereinsleben von Limbach. Seit 1999 wird regelmäßig ein Maibaumfest durchgeführt und seit 2006 auch ein Faschings-Hausball. Aktivitäten sind: Das stellen von Sicherheitswachen bei Hallenveranstaltungen, Straßenabsicherung am Faasendzug, freiwilliger Parkplatzdienst an der Kirmes Höchsten, Mitgestaltung des Martinsumzugs, Brandschutzerziehung der Kindergartenkinder sowie Mitgestaltung von Fronleichnam. Jahr für Jahr nimmt jeder Feuerwehrmann an etwa 35 Übungen und Unterrichten teil, besucht Lehrgänge oder sonstige Veranstaltungen um seinen Ausbildungstand zu verbessern. Natürlich ist er auch im Ernstfall Tag und Nacht zur Stelle um Leben zu retten oder aus einer Not zu helfen.



Damals wie heute tut das jeder Feuerwehrmann aus dem gleichen Grund, nämlich anderen zu helfen und getreu dem Leitmotiv „Gott zu Ehr – Dem nächsten zur Wehr. In diesem Sinne lasst uns die nächsten 100 Jahre angehen.



Thomas Herrmann, ehem. Schriftführer und Verfasser der Chronik

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